Nichts ist so unangenehm wie während einer Reise plötzlich ohne Geld dazustehen, so kannst du dich am besten vorbereiten

Eine absolute Sicherheit gibt es natürlich nicht, aber man kann vor einer Reise möglichst viel dafür tun nicht irgendwann ohne Geld dazustehen. Hier einige Tipps, die je nach Reiseziel mehr oder weniger hilfreich sind. In jedem Fall ist es besser sich doppelt abzusichern.

Große Mengen vermeiden

Ganz klar, wer viel auf einmal dabei hat kann auch schnell viel verlieren. Deshalb ist es klug immer nur soviel Geld bei sich zu tragen wie man benötigt. Immer ein bisschen was dabei zu haben ist aber trotzdem geraten um bei einem Überfall etwas geben zu können. Wenn die Angreifer etwas erbeute ist es weniger wahrscheinlich, dass sie gewalttätig werden. Vor allem wer ärmere Länder bereist sollte sich mit der Möglichkeit beschäftigen ausgeraubt oder überfallen zu werden und sich so gut wie möglich darauf vorbereiten. Aus eigener Erfahrung und den Schilderungen anderer kann ich allerdings sagen, dass die meisten Diebe nicht daran interessiert sind ihren Opfern weh zu tun.

Gute Verstecke

Viele Traveler nutzen eine Reise-Bauchtasche um darin Geld und wichtige Dokumente wie den Reisepass unterzubringen. Diese lässt sich bequem am Bauch oder unter dem Hosenbund Tragen und fällt kaum auf. Eine noch unauffälligere Alternative, in der sich allerdings nur Scheine unterbringen lassen, ist der Geldgürtel. In dem langen Fach an der Innenseite ist das Geld so sicher wie an kaum einem anderen Ort.

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Immer US-Dollar auf Tasche

Da es unwahrscheinlich ist, dass man sich auf seiner Reise nur in einem Land aufhält und es in vielen Ländern unterschiedliche Währungen gibt, ist es von Vorteil immer ein paar Notdollar dabei zu haben, Amerikanische Dollar können fast überall getauscht werden und werden vor allem in Schwellenländern auch als Zahlungsmittel akzeptiert. So ist man nicht aufgeschmissen, auch wenn mal kein Geldautomat in der Nähe ist.

Traveler Schecks

Diese gelten heutzutage als relativ veraltet, sind aber dennoch ganz Nützlich. In der Regel zahlt man 1% Gebühr für diese Checks und kann sie nur selbst einlösen. Dadurch ist das Geld sicher, auch wenn die Schecks gestohlen werden oder verloren werden. Vorsicht: Nicht alle Banken in Mittelamerika lösen die Schecks ein. Meist tun das nur die größeren und oft entstehen längere Wartezeiten.

Visa Karte

Die beste Möglichkeit aus dem Ausland auf sein Konto zuzugreifen ist die Visa Karte. Visa ist ein weltweit vernetztes System, dem fast alle Banken angehören. Mit einer Visa Karte kannst du an allen Geldautomaten Weltweit die das Visa Zeichen tragen (ca. 95%) kostenlos, oder für eine geringe Gebühr Geld abheben. Bei den meisten Banken kann die Visa Karte kostenlos beantragt werden. Banken mit besonders guten Konditionen sind zum Beispiel ING DiBa oder DKB. Da es im Ausland nicht ungewöhnlich ist, dass Karten wegen Missbrauch, oder Verdacht darauf, gesperrt werden, kann es sinnvoll sein 2 Visa Karten mitzunehmen. Auch solltet ihr eure Bank kurz darüber informieren in welche Länder ihr reist und in welchem Zeitraum.

EC Karte

Eignet sich zum Geld abheben nicht besonders gut, da sie bei ausländischen Geldautomaten nicht immer akzeptiert wird und außerdem hohe Gebühren anfallen. Zum Bezahlen beim einkaufen kann sie sich jedoch durchaus eignen.

Western Union

Wenn nichts mehr geht, alles Geld weg, die Karten gesperrt und die Schecks aufgebraucht sind, kann Western Union weiterhelfen. Western Union Filialen sind weltweit in fast jeder Stadt vertreten und bieten einen sehr schnellen und unkomplizierten internationalen Geldtransfer. Man kann sich also Geld von Verwandten oder Freunden schicken lassen wobei ein Name oder vorher vereinbartes Kennwort als Nachweis zum Abholen reicht. Die kosten für eine Transaktion sind relativ hoch, dafür ist das Geld teilweise schon innerhalb von Minuten beim Empfänger. Neben Western Union gibt es auch andere Reisebanken die diesen Service anbieten.

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